Der Rückweg von Woudsend nach Langweer hatte nochmal einiges von dem zu bieten, was Friesland ausmacht: Kanäle, Meere und schöne kleine Orte in denen die Zeit mehr oder weniger still zu stehen scheint.
Wir nutzten die Strecke um endlich auch noch Sloten kennen zu lernen. Sloten ist mit 760 Einwohnern nicht nur die kleinste Stadt der 11 friesischen Städte, sondern auch die kleinste Stadt der Niederlande insgesamt. Bei der Einwohnerzahl natürlich nicht wirklich verwunderlich.
Kurz hinter Klappbrücke, wo wir die obligatorischen 2 € Brückengeld in den Holzschuh gelegt haben, fanden wir einen praktischen Liegeplatz in Nähe zur Stadt.
Es hat sich wirklich gelohnt. Die Stadt ist wirklich niedlich, aber scheint trotz der vorhandenen Restaurants etwas verschlafen. Nur die moderne industrielle Mehlfabrik gegenüber unseres Liegeplatzes (unter Mühle stellen wir uns ja etwas anderes vor obwohl dies natürlich auch eine ist) passt nicht so recht ins Bild, deshalb hier auch kein Foto. Aber natürlich hat Sloten auch eine „richtige“ Mühle. Im Ort machten wir auch Bekanntschaft mit einer 4 beinigen Bewohnerin, die uns nicht mehr von der Seite weichen wollte.
Der Rückweg nach Langweer führte uns noch durch die Spannenburgbrücke, die mit ihrem Turm ganz Friesland zu überragen scheint.
Nachdem der Brückenwärter am Janesloot (übrigens mal wieder eine kostenlose Brücke) wohl ein Einsehen mit den wartenden Booten hatte und seine um 13 Uhr beginnende Mittagspause um 15 Minuten verschob (oder verkürzte) machten wir kurze Zeit später in Langweer wieder fest.
Eine erlebnis- aber auch lehrreiche aber vor allem sehr, sehr schöne Tour ging zu Ende…..Fortsetzung folgt…ganz sicher!