Göteborg kann man auf vielen Möglichkeiten mit dem Boot besuchen. Direkt in der Stadt gibt es zum Beispiel den Yachthafen „Lilla Bommen“ direkt neben der Oper. Super, wenn man kurze Wege in die Stadt haben möchte und vor allem interessant für abendliche Besuche in der Stadt. Allerdings muss man vorher die Strecke über den Göta Älv (etwa 4 Meilen) fahren und man hat natürlich auch sehr direkt die Geräusche der Großstadt.
Wir haben uns dieses Mal für den weiter außen liegenden Hafen „Langedråg“ des Göteborger Segelclub (GKSS Göteborgs Kungliga Segel Sällskap) entschieden. Nach einem kurzen Fußweg ist man direkt an der Straßenbahnhaltestelle, wo die Linien 11 und 9 alle paar Minuten in die Innenstadt fahren. 30 Minuten Fahrzeit sind völlig okay.
Die Stadt Göteborg feiert in diesem Jahr 400. Geburtstag. Sie wurde 1621 von König Gustav II. Adolf gegründet, aufgrund der Corona-Pandemie findet das Jubiläum mit vielen Veranstaltungen erst in diesem Jahr statt.

Neben einigen Geschäften war die Markthalle „Stora Saluhallen“ unser erstes Ziel. Wir sind relativ spät vom Hafen losgefahren und die Mittagszeit schon angebrochen. Das Angebot an Speisen verschiedenster Art ist groß, wir entschieden und deshalb für den Stand von „Hasselsons Macklucka“ mit der längsten Schlange. Entweder wären die dort angebotenen Sandwiches wirklich gut oder alle nutzen lediglich den gleichen Reiseführer, der dieses Lokal empfiehlt.
Zum Essen setzten wir uns auf die vor der Markthalle aufgestellten Bänke und genossen die wirklich hervorragenden Sandwiches.


Unser nächstes Ziel war der Stadtteil Haga. Dies ist der älteste Stadtteil Göteborgs und heute geprägt von kleinen Geschäften, Restaurants, Bars und Cafes. Es ist einfach schön, sich dort durch die Straßen treiben zu lassen und die Stimmung aufzunehmen. Ob sich dort auch Göteborger aufhalten ist schwer zu sagen, da vor allem Touristen zu sehen und hören sind.
Wir mögen (wie viele Touristen) das Cafe „Husaren“ mit den traditionellen „Hagabullen“, einer etwas vergrößerte Variante der schwedischen Zimtschnecken. Auch wenn es oft voll und überlaufen dort ist, ist die Einrichtung sehenswert und die „Hagabullen“ lecker.











Anschließend fuhren wir gemütlich mit der Straßenbahn zurück nach Langedråg um den Abend mit einen wieder mal entspannenden Sonnenuntergang ausklingen zu lassen.
