Björkö

Der Liegeplatz in Göteborg war bis 12 Uhr gebucht, da ein Crewmitglied zu der Zeit den Bus zum Flughafen erreichen musste, haben wir kurzfristig an die Mole vor der Oper umgeparkt. So blieb genug Zeit für die Verabschiedung und auch für den restlichen Einkauf im glücklicherweise am Sonntag geöffneten Einkaufszentrum.

Gegen 13 Uhr legten wir dann ab und machten uns auf den Weg in Richtung Björkö. Da auch dort nur wenige Gastliegeplätze vorhanden sind, buchte ich erneut über Dockspot einen (vermutlich viel zu teuren) Platz. Bei der Ankunft um 15 Uhr waren aber noch einige wenige Restplätze frei. Egal ! So war wenigstens die Anreise entspannter.

Björkö ist eine 5×2 km große Insel mit ca. 1.400 permanenten Einwohnern. Gegenüber den unbewohnten Schären die wir bisher besucht haben, ist es hier gut besiedelt.
Es gibt ein Restaurant, einen Eisladen, eine Pizzeria, einen Bootsausrüster, ein Fischrestaurant und einen Supermarkt. Dieser hat während der Sommerwochen tatsächlich (auch sonntags) bis 22 Uhr geöffnet und ist optimal sortiert. Kein Vergleich mit den kleinen Läden auf den dänischen Inseln.

Außerdem gibt es noch einen Minigolfplatz mit liebevoll gestalteten Bahnen, die jeweils eine der Attraktionen der Insel darstellen. Inklusive einem Leuchtturm mit blinkendem Licht.

Die Sanitäranlagen am Hafen sind leider wieder einmal, trotz des für uns hohes Preises, sehr einfach gehalten. Zwei Duschen und Zwei Toiletten für den ganzen Gasthafen plus Wohnmobilstellplätze. Langsam gewöhnt man sich daran.

Auf Björkö gibt es eine Reihe von Wanderwegen durch die ursprüngliche Natur. Unser Versuch einen der Wege auszuprobieren wurde, da er plötzlich zu Ende war, eher ein sehr ursprüngliches Abenteuer. Quer durch die Schärenlandschaft mit Heide, Blaubeeren und Gräsern stapften wir einige Zeit durch die Vegetation bevor wir eine der wenigen Straßen erreichen konnten.

Morgen geht es in das nur 10 sm entfernte Marstrand. Dort werden wir wegen den angekündigten Sturmes zwei Tage verbringen.

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