Von Anholt bis zum außerhalb von Göteborg gelegenen Yachthafen Langedråg sind es etwa 60 Seemeilen. Bei passendem Wind kein Problem, aber wann gibt es den schon ?
Auf den ersten 5 Meilen war es nahezu perfekt: Sonne war da, Richtung und Stärke des Windes super. Dazu eine moderate Welle. Was will das Seglerherz mehr.


Dann eine leichte Winddrehung etwas achterlicher, auch kein Problem, denn so kam der Gennaker zu seinem Einsatz und versprach eine sportliche Fahrt. Leider nahm der Wind weiter ab, so dass auch der „Geni“ in sich zusammenfiel.

Es folgten 50 Meilen unter Motor über das nahezu spiegelglatte Kattegatt. Es ist heute kaum vorzustellen, wie das Meer hier bei nur wenigen Windstärken mehr brodelt.
Beim Anblick der ersten Schären wich der leichte Frust über den Wind. Allein beim Anblick des kleinen Leuchtturms auf Valö am Eingang des Göteborger Schärengartens und dem direkt dahinter einsetzenden Gewusel von Segel- und Motorbooten stieg die Vorfreude auf dieses schöne Fleckchen. Um 1830 waren wir dann fest in Langedråg und konnten später den Sonnenuntergang hinter den Schären genießen.



